10 Tipps für Ihre Mitarbeitermotivation

10 Tipps für Ihre Mitarbeitermotivation

10 Tipps für Ihre Mitarbeitermotivation 

Die Motivation mit der Gießkanne ausgeschüttet, bringt Ihnen und Ihrem Team häufig nichts. Viel hilft nicht immer viel. Dennoch gibt es Möglichkeiten, Ihr Team zwischendurch im Allgemeinen zu motivieren.

Die allgemeine Mitarbeitermotivation 

Manchmal gibt es Zeiten, in denen Sie das Gefühl haben, es läuft nicht rund im Team. Oder Ihr Chef kommt auf Sie zu und fordert Sie auf, Ihr Team mehr zu motivieren. Und da Sie nicht wissen, wie Sie es am besten anstellen sollen, rennen Sie durch die Reihen und loben Ihre Mitarbeiter „Das haben Sie ja toll gemacht!“ „Heute war ein super Tag – vielen Dank!“. Und Sie wundern sich, dass es nicht den erhofften Erfolg bringt.

Oder Sie machen sich Gedanken, zaubern ein kleines Abendprogramm mit gemeinsamen Essen und etwas Unterhaltung aus dem Hut. Hängen die Anmeldeliste dafür aus und von 10 Mitarbeitern melden sich 3 dafür an. Das frustriert, oder?

Was ist überhaupt Motivation? 

Motivation (lat.) = Beweggrund. Ein Motiv ist ein Antriebsgrund. Die Frage nach der Motivation ist die Frage nach dem Warum des Verhaltens, das Warum hinter jeder Aufgabe im Arbeitsalltag. Es wird zwischen extrinsischer (von außen kommender) und intrinsischer (von innen kommender) Motivation unterschieden. Das was Sie als Vorgesetzte geben können, ist extrinsische Motivation, die Aufmunterung von außen.

Damit Ihnen die Ideen für Ihre Mitarbeitermotivation nicht ausgehen, habe ich Ihnen hier einige zusammengetragen: 

Aktive Aufmerksamkeit, täglich bei allen Mitarbeitern 

1. Idee: Begrüßen und Verabschieden Sie jeden Mitarbeiter heute ganz bewusst.

Die einfachste Art, Ihre Mitarbeiter zu beachten ist, sie täglich persönlich und namentlich zu begrüßen und zu verabschieden. Nicht im vorbei laufen ein schnelles Nicken, sondern interessiert, im Blickkontakt, Face-to-face wahrnehmen. Alle Ihre Mitarbeiter wollen beachtet, wahrgenommen und somit anerkannt werden.

Das Selbstbewusstsein Ihrer Mitarbeiter stärken 

2. Idee: Wenn Ihr Mitarbeiter mit einer Frage zu einer Aufgabe zu Ihnen kommt, beenden Sie Ihre Erklärung / Antwort mit einer Stärkung des Selbstbewusstseins.

Ihre Mitarbeiter sollen wissen, dass sie eine wichtige Rolle in Ihrem Team / Ihrem Unternehmen spielen. Werden sie klein gehalten, arbeiten sich auch wie ein kleines Licht. Stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihrer Mitarbeiter mit den Worten: „Ich bin mir sicher, dass Sie die Aufgabe gut erledigen.“ oder „Ich weiß, dass Sie das gut hinbekommen.“

Die Führungskraft ist der Dreh- und Angelpunkt für ein beständiges Team 

3. Idee: Sie haben einen Mitarbeiter im Team, der anders tickt als die anderen. Finden Sie heraus, was den Unterschied ausmacht und sagen Sie sich: ‚Er/Sie ist wie sie ist, ich konzentriere mich auf die Stärken.‘

Ein guter Spruch lautet: „Der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken.“ Das lässt sich auch für Ihre Rolle als Vorgesetzte so sagen. Sind Sie schlecht gelaunt und unmotiviert, wird sich das unweigerlich auf Ihr Team übertragen. (Glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich rede ;-)) Sorgen Sie gut für sich und leben Sie Ihren Mitarbeitern Respekt und Akzeptanz vor. Akzeptieren und respektieren Sie Ihre Mitarbeiter so wie sie sind und verlangen Sie nicht, dass diese sich verbiegen.

Erfolge feiern und damit das Team motivieren

4. Idee: Denken Sie an die vergangenen 14 Tage – gibt es einen Erfolg zu feiern? Dann tun Sie das zusammen mit Ihren Mitarbeitern.

Es ist etwas gut gelaufen? Ihr Chef hat sich positiv über Ihr Team / die Arbeit des Teams geäußert? Ein Kunde ist zufrieden und hat sich bedankt? Dann geben Sie diese Anerkennung unbedingt an Ihr Team weiter!

Reservieren Sie Zeiten in Ihrem Kalender für Ihre Mitarbeiter 

5. Idee: Richten Sie feste ‚Sprechstunden‘ ein und laden Sie Ihre Mitarbeiter dazu ein, diese zu nutzen.

Eine Zeit lang war es en Vogue immer ansprechbar für Mitarbeiter zu sein. „Meine Türe steht immer offen für Sie.“ Ich war nie ein Freund davon. Es gibt Zeiten, da passt ein Gespräch grade nicht. Doch durch die vorherige Ankündigung, die Sie nicht einhalten konnten, waren Ihre Mitarbeiter enttäuscht. Das ist nicht gut. Führen Sie „Sprechstunden“ für Ihr Team ein. Zu der Zeit stehen Sie für ein Gespräch mit Ihren Mitarbeitern uneingeschränkt zur Verfügung.

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Anerkennung bindet den Mitarbeiter an den Arbeitgeber 

6. Idee: Suchen Sie sich jeden Tag 1-2 Mitarbeiter aus, die Sie genauer beobachten. Dann geben Sie diesen Mitarbeitern eine positive Rückmeldung zu einer beobachteten Situation.

Eine der schönsten Motivationen ist die Anerkennung. Und dazu können Sie diese ständig geben und es kostet Sie nichts. Beobachten Sie Ihre Mitarbeiter genau und immer, wenn Ihnen etwas auffällt, was gut gemacht wurde, sagen Sie es Ihrem Mitarbeiter. Achtung: Beginnen Sie das Gespräch nicht mit „Ich habe Sie heute beobachtet.“ das erschreckt Ihre Mitarbeiter. Bleiben Sie entspannt bei der Sache: „Frau Mayer, Ihr Umgang mit dem Kunden war richtig gut.“ Eine sachbezogene Anerkennung festigt die gute Leistung und beugt dem Leistungsverfall vor.

Mitarbeiter, die Achtung erfahren, achten ihre Kunden und Kollegen 

7. Idee: Schauen Sie sich das schwarze Schaf an (sofern Sie eins haben) und überlegen Sie, wie es dazu kam, dass es ein schwarzes Schaf wurde. Dann überlegen Sie, wie Sie das Selbstbewusstsein stärken können und setzen es um.

Schauen Sie sich in Ihrem Team um. Werden wirklich alle von Ihnen gleich behandelt? Manchmal entwickelt sich ein Mitarbeiter zu einem schwarzen Schaf. Das schwarze Schaf macht mehr Fehler als die Anderen, wird von den Kollegen durch den Kakao gezogen, ist nicht verlässlich, kann nicht mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut werden… Das kann ein schleichender Prozess sein, dass sich ein Mitarbeiter dahin entwickelt und nicht selten wird das zusätzlich von außen gesteuert. Gehen Sie bewusst auf dieses schwarze Schaf zu und stärken Sie sein Selbstbewusstsein, geben Sie ihm bewusst Anerkennung. Freundlichkeit gegenüber Kunden und Kollegen muss von innen strahlen, sie kann nicht befohlen werden.

Ein begründeter SOLL-IST-Vergleich wirkt besser als jede Kritik 

8. Idee: Prüfen Sie für sich, ob Sie Ihre Erwartungshaltung an Ihr Team (Standards) festgelegt und klar kommuniziert haben. Wenn nicht, dann legen Sie Ihre Erwartungen an Ihr Team fest, terminieren eine Besprechung und kommunizieren diese klar und deutlich.

Es bleibt nicht aus, dass Sie Ihre Mitarbeiter in der Arbeit in Ihrem Verhalten auch mal kritisieren müssen. Da „kritisieren“ schon ein negativ belegtes Wort ist, spreche ich lieber von korrigieren. Ihre Mitarbeiter bei einem Fehlverhalten oder einem Fehler in der Leistung zu korrigieren ist immer einfacher, wenn ganz klar kommuniziert ist, welches SOLL Sie erwarten. Am besten ist es, wenn Sie Ihren Mitarbeitern klare Leistungsstandards vorgeben, was Sie von ihnen erwarten. Dann können Sie sehr einfach die Abweichungen von Ihren Erwartungen (nach oben oder nach unten) feststellen und Ihren Mitarbeitern positives oder negatives (korrigierendes) Feedback geben.

Offene Kommunikation und transparente Entscheidungen 

9. Idee: Überlegen Sie, ob gerade solche Entscheidungen bei Ihrem Arbeitgeber aktuell sind. Wenn ja, legen Sie fest, wie Sie Ihr Team über diese Entscheidung informieren, welche Begründung es dafür gibt und was es für Ihre Mitarbeiter bedeutet.

Einer der größten Fehler, die ich in Unternehmen erlebe, ist mangelnde Kommunikation. Entscheidungen werden (nicht selten von der Unternehmensleitung) nicht ordentlich begründet und nicht so kommuniziert, dass sie richtig bei den Mitarbeitern ankommen. Das schürt die Gerüchteküche und verunsichert Ihre Mitarbeiter. Natürlich können Sie nicht alle Managemententscheidungen ungefiltert nach unten weitergeben. Doch überlegen Sie sich, welche Entscheidung Ihre Mitarbeiter betrifft und kommunizieren Sie diese offen. Begründen Sie die Entscheidung und sprechen Sie darüber, was das für Ihr Team bedeutet.

Der Arbeit einen Sinn geben, um Mitarbeiter zu motivieren 

10. Idee: Hinterfragen Sie bei Ihren Mitarbeitern: ‚Aus welchem Grund erledigen Sie diese Aufgabe?‘ Kommt ein Hintergrundwissen, geben Sie eine positive Rückmeldung. Kommt kein Hintergrund-wissen, geben Sie Ihrem Mitarbeiter einen Grund (einen Sinn) für diese Aufgabe.

Achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter wissen, aus welchem Grund sie ihre Aufgaben erfüllen sollen. Grade beim Delegieren von Aufgaben und auch beim Einlernen neuer Mitarbeiter wird das „warum“ gerne vergessen. Beachten Sie, dass jede Aufgabe, die einen Grund (einen Sinn) hat von Ihren Mitarbeitern sorgfältiger erfüllt wird. Je besser Ihr Team weiß, aus welchem Grund etwas gemacht wird, umso mehr Hintergrundwissen bauen Sie auf und Ihre Mitarbeiter verstehen sich als Teil eines Ganzen (Unternehmen).

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg
bei der Umsetzung! 

Sie haben Fragen oder Anregungen? Hinterlassen Sie mir gerne einen Kommentar unter dem Beitrag oder schreiben Sie mir: hallo@kirsch-komm.de.

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