Mit Ihrem Team Zielvorgaben erreichen!

Mit Ihrem Team Zielvorgaben erreichen

Welche Zielvorgaben haben Sie und Ihr Team und wie erreichen Sie diese? 

Manchmal bin ich echt erstaunt über die Antworten von meinen Teilnehmer/innen oder Kund/innen auf diese Frage. Da kommt häufig ein: “Naja, Ziele nicht so richtig – es soll halt laufen.” Wie können Sie denn wissen, ob Sie mit Ihrem Team auf dem richtigen Weg sind um Ihre Zielvorgaben zu erreichen? Oder warten Sie bis Ihr Chef bei Ihnen aufschlägt um Sie zu informieren, dass etwas nicht richtig läuft? Ihre Frage beim Rollenwechsel in die Führungsposition sollte lauten: “Woran werden ich und mein Team gemessen? Wann sind wir erfolgreich?”

Weitere Fragen die Sie sich in Bezug auf “Zielvorgaben erreichen” stellen können, finden Sie hier: 

1. Verfügt Ihre Abteilung über klar formulierte Zielvorgaben (Planziele, Monatsziele, etc.)?

Klären Sie bei Positionsantritt die Zielvorgaben für Sie und Ihr Team. So können Sie Ihren Erfolg messen!

In vielen Fällen werden konkrete Zielvorgaben für Sie und Ihr Team bei Positionsantritt nicht besprochen. Erst wenn die Ziele (die Sie im Detail nicht kannten) nicht erreicht werden, meldet sich Ihr Vorgesetzter und beschwert sich. Bitte definieren Sie mit Ihrem Vorgesetzten die Zielvorgaben, an denen Sie und Ihr Team gemessen werden. So kennen Sie die Erwartungshaltung an Sie und Ihr Team. Erst dann können Sie die Ziele auf Ihre Mitarbeiter verteilen und Aufgaben und Aufträge entsprechend formulieren. Ziele mit messbaren Größen lassen sich besser verfolgen und das Erfolgserlebnis ist deutlicher, wenn das Ziel erreicht wird.

2. Kennen Ihre Mitarbeiter ihre jeweiligen Zielvorgaben?

Geben Sie konkrete Ziele an Ihre Mitarbeiter, um Anerkennung und Motivation zu steigern!

Je klarer Sie die Ziele für Ihre Mitarbeiter festlegen, umso besser ist der Erfolg messbar und die Umsetzung gelingt einfacher. Für Ihre Mitarbeiter bedeutet das eine Klarheit in der Führung. Sie wissen, woran sie sind und was von ihnen erwartet wird. Mit jedem Erreichen eines Ziels steigt die Motivation das nächste anzugehen. Und Sie haben eine hervorragende Möglichkeit Ihren Mitarbeiter mit der daraus folgenden Anerkennung zusätzlich zu motivieren.

3. Helfen Sie Ihren Mitarbeitern dabei, die Ziele des Unternehmens zu verstehen? 

Geben Sie Ihren Mitarbeitern immer ein „Warum“ für Zielvorgaben und Aufgaben mit!

Dafür ist natürlich Voraussetzung, dass Sie selbst die Unternehmensziele nachvollziehen können. Bitte machen Sie sich klar, dass jeder Mitarbeiter, wenn er den Sinn und den Hintergrund seiner Aufgabe versteht diese viel lieber und besser erledigen kann. In vielen Unternehmen herrscht die sogenannte “Mach mal” – Art. Die Mitarbeiter erhalten Aufgaben und Aufträge, ohne zu wissen WARUM sie die Aufgabe erledigen sollen. Das macht es schwierig, Zusammenhänge zu erkennen und zu sehen, dass sie ein Teil eines Ganzen sind. Versteht Ihr Mitarbeiter den Sinn und Zweck seiner Aufgaben, dann erfüllt er diese eigenständiger.

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4. Versuchen Sie die Interessen des Unternehmens und die Ihrer Mitarbeiter zu kombinieren?

Führen Sie Feedback-Gespräche, um die Interessen und Motivationsfaktoren Ihrer Mitarbeiter kennenzulernen!

Wie gut kennen Sie die Interessen Ihres Unternehmens und die Interessen Ihrer Mitarbeiter? Häufig sind uns die Interessen des Unternehmens schon klar – doch was bewegt Ihre Mitarbeiter dazu jeden Tag aufzustehen und an den Arbeitsplatz zu kommen? Nutzen Sie Feedback-Gespräche, um die Interessen und Motivationsfaktoren Ihrer Mitarbeiter zu erfahren. Darüber lässt sich dann sicher eine Interessens-gemeinschaft mit den Unternehmenszielen bilden.

5. Delegieren Sie Verantwortlichkeiten soweit wie möglich auf Ihre Mitarbeiter?

Delegieren Sie Aufgaben zur Zielerreichung klar und deutlich mit allen Facetten, die dazugehören!

Bitte machen Sie sich klar das delegierte Aufgaben (Ziele) ohne die Übertragung der dazu gehörenden Verantwortung für Ihre Mitarbeiter nur schwer durchzuführen sind. Ihr Mitarbeiter weiß nicht in welchem Rahmen er Entscheidungen treffen kann. Dadurch ist er unsicher und fragt öfter bei Ihnen nach. Schnell wird das Ganze dann eine Rückdelegation zu Ihnen. Und anstatt dass Ihre Mitarbeiter eigenverantwortlich ihren Teil zur Erreichung der Zielvorgabe beitragen, lastet das komplette Gewicht auf Ihren Schultern.

6. Besprechen Sie in einem zeitlich festgelegten Rahmen Zielvorgaben und deren Umsetzung?

Nutzen Sie (Halb-) Jahresgespräche, um Zielvorgaben und Maßstäbe für Ihre Mitarbeiter festzulegen und zu verfolgen!

Gibt es auch in Ihrem Unternehmen die obligatorischen jährlichen Mitarbeiter-gespräche? Ich erlebe immer wieder, dass diese als ein notwendiges Übel gesehen werden. Bitte machen Sie sich frei davon und nutzen Sie die Chance, um die Interessen Ihrer Mitarbeiter zu erkennen. Legen Sie in den jährlichen Mitarbeitergesprächen die Zielvorgaben für Ihren Mitarbeiter und die Maßstäbe zur Zielerreichung fest. Beschränken Sie diese Mitarbeiterrunden nicht auf ein jährliches Gespräch, sondern versuchen Sie zumindest ein Halbjahres-gespräch einzuplanen. Das gibt Ihnen und Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit Zielvor-gaben und Erreichung und noch mal nachzusteuern.

7. Kontrollieren Sie Ihre Mitarbeiter bei der Umsetzung regelmäßig?

Prüfen Sie Ihre Einstellung zu dem Wort ‘Kontrolle’ und korrigieren Sie diese gegebenenfalls!

Wer mag schon Kontrolle? Weder möchten Sie kontrolliert werden noch kontrollieren Sie Ihre Mitarbeiter sehr gerne – bei vielen kommt da ein seltsames Gefühl auf. Bitte prüfen Sie für sich, ob es an dem Wort “Kontrolle” liegt. Ursprünglich kommt der Begriff aus dem englischen “to control” – also steuern. Daraus wurde im Deutschen dann Kontrolle und das ist bei Vielen negativ belegt. Sehen Sie unser deutsches “kontrollieren” einfach so, dass Sie Ihre Mitarbeiter zur bestmöglichen Zielerreichung STEUERN. Dazu gehört, regelmäßig nachzuschauen oder zu fragen wie es läuft. Letztendlich erwarten Ihre Mitarbeiter von Ihnen, dass Sie aufgetragenen Arbeiten auch kontrollieren, um ein entsprechendes positives oder korrektives Feedback zu erhalten. Jeder der schon Aufgaben übertragen bekommen hat, nach denen nie wieder gefragt wurde, ärgert sich darüber. Ersparen Sie das Ihren Mitarbeitern!

Mit diesen sieben Fragen möchte ich Sie animieren, über Ihren Umgang mit Zielvorgaben nachzudenken. Hinterlassen Sie mir gerne einen Kommentar, wie Sie damit zurechtkommen!

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Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

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