WARUM ICH MIT DEM BLOGGEN ANGEFANGEN HABE!

Warum ich mit dem Bloggen angefangen habe

Warum ich mit dem Bloggen angefangen habe!

Von der Idee über Verirrungen und Verwirrungen zur Erkenntnis.

Anna Koschinski lädt ein zu einer Blogparade. Das Thema?
WARUM HAST DU MIT DEM BLOGGEN ANGEFANGEN?
Das spricht mich doch sehr an – kam ich doch echt blauäugig dazu. Die Idee dazu kam ganz natürlich, bei der Umsetzung hatte mich auf einmal die Technik voll im Griff und fast hätte ich mich darin verloren. Jetzt ist mein Weg klar und ich freue mich auf 2019. Da gibt es einen Neustart für meinen Blog – mit Sinn|en und Verstand.

Mein Warum

Als Trainerin bin ich seit über zwei Jahrzehnten in DACH unterwegs und spreche viel mit meinen Teilnehmer/innen über zwischenmenschliche Kommunikation. Meine Seminarteilnehmer/innen sind hauptsächlich zukünftige Führungskräfte, die in ihrer Position viel mit anderen Menschen zu tun haben und mit diesen gemeinsame (Unternehmens-)Ziele erreichen wollen / sollen / müssen / dürfen. Da spielt das „WIE sage ich es dem anderen“ eine große Rolle. Wann WELCHE Fragen Sinn ergeben, welche Worte WAS bei dem Gesprächspartner auslösen können und wir auf diese Art ungewollt in Streitigkeiten und Missverständnisse rutschen. Wie sich Konflikte daraus entwickeln und wie sie diese wieder lösen. Dabei arbeite ich mit Kommunikationsgrundlagen. Für die meisten Trainingsteilnehmer/innen war und sind die Grundlagen absolutes Neuland. Ich wünsche mir, dass solche Inhalte „wie Menschen mit ihren Mitmenschen umgehen sollten“ schon Thema in der Grundschule sein sollten.

Meine Idee 

Da schoss mir im Jahr 2016 durch den Kopf: „Mensch, du musst darüber schreiben und es veröffentlichen! Durch das Internet kannst du doch so viele Menschen erreichen! Vielleicht gelingt es mir dadurch, den Menschen das Leben mit einer guten Kommunikation leichter zu machen.“ Eine Homepage hatte ich, also brauchte ich doch nur meine Informationen in einem Blog verarbeiten – das kann ja so schwer nicht sein. Ja – und dann ging es los…

Meine (Nicht-) Planung 

Dass ein Blog geplant sein sollte, mit Meilensteinen versehen und überhaupt ein Ziel haben sollte, soweit hatte ich gar nicht gedacht. Doch sobald ich mich ein bisschen selbst über bloggen informierte, kam ich da ganz schnell drauf. Gibt es doch hunderte, nein tausende Tipps und Ratschläge da draußen im großen weiten Web, die mir alle verraten wollen wie es geht! So kam ich in ein erstes Dilemma – ich plane sehr, sehr, sehr gerne! Und ich plane auch sehr gerne sehr detailliert! Und so kann ich mich auch sehr gut in Planungen verlieren, ohne je etwas umzusetzen…

Mein Blog-Aufbau mit WordPress 

Meine Homepage war ein Baukastensystem – solide, statisch und eine reine Informationsseite über mein Business. (Im Nachhinein gesehen echt verstaubt!). Na, da musste etwas Neues und Frisches her! Ich begann mit einer Subdomain, die ich in WordPress einrichtete. Als Solopreneurin (auch dieses Wort habe ich in den letzten Jahren erst kennengelernt) arbeite ich nach dem Motto: „Selbst ist die Frau“ – und habe mich erst einmal in WordPress eingearbeitet. Ich brauche nicht zu erzählen, wie viele „THEMES“ es gibt zum Ausprobieren und kaum stand das erste soweit, fand ich ein noch schöneres und habe wieder von vorne angefangen. So verging die Zeit, die ich eigentlich mit bloggen verbringen wollte…

Meine neue Homepage

Nachdem ich meinen Blog auf einer Subdomain gestartet hatte (und dafür gleich Schelte in einer Facebook-Gruppe bezog), lag es nahe, dass auch meine Homepage dem heutigen Design, von wegen Responsive und so, angepasst werden sollte. Also baute ich nicht unerhebliche Stunden lang meine Homepage um. Hatte ich schon erwähnt, dass ich nebenher noch berufstätig bin, Mann, grundschulpflichtige Tochter und Haushalt zu versorgen habe (so wie viele andere auch). Die Zeit ist nur so unter den Händen zerronnen und gebloggt hatte ich immer noch nicht…

Mein erster Kontakt mit Social Media

Unweigerlich stolperte ich natürlich über die Frage, wie mich denn meine Leser finden sollen – bzw. ich wurde darauf geschubst. Also besuchte ich mein erstes Social Media Camp und war vollkommen begeistert von den Inhalten und den Möglichkeiten die Facebook, Pinterest, Instagram, XING, LinkedIn und wie sie alle heißen, so bieten. Es kam wie es kommen musste – nach dem Social Media Camp gab es noch ein „Happiness Bundel“, eine Challenge für mehr Sichtbarkeit hier, eine Challenge für den Markenaufbau da, mit noch mehr Informationen und „Wie es richtig geht“ zum Thema Bloggen und Social Media. Da waren teilweise richtig, richtig gute Inhalte dabei und jeder dieser Inhalte hat mich wirklich weitergebracht. Aber es hat mich in eine Richtung gebracht, die weit weg vom bloggen ging. Bloggen wurde so eher zur Nebensache und es ging nur noch darum, irgendetwas rauszuhauen damit ich meine Social Media Kanäle bedienen konnte. Ich habe mich wirklich in dieser Spirale richtiggehend verloren…

Meine Reißleine

Bis zum Sommer diesen Jahres. Da habe ich echt die Reißleine gezogen, 14 Tage lang gar nichts gemacht an der Homepage, im Social Media Bereich, am Rechner und siehe da, ich habe es überlebt! Mir ist klar geworden, dass all diese „So geht es richtig-Geschichten“ für mich nicht passen. Hey, ich wollte einfach nur mein Wissen teilen und es anderen Menschen einfacher machen mit anderen zu kommunizieren!

Was anderes wollte ich doch nicht und jetzt habe ich mich gezwungen eine E-Mail Liste aufzubauen, Reichweite aufzubauen, mehr Sichtbarkeit zu bringen – das ist verrückt. Und seit dem Sommer konzentriere ich mich tatsächlich auf das, was ich machen möchte. Ich möchte Menschen, die in eine Führungsposition wechseln, Ideen, Anregungen und Handwerkszeug mitgeben damit sie sicher in ihre neue Position reinwachsen – MEHR NICHT.

Meine Learnings

  • Ja, es ist wichtig, sich mit den Medien der heutigen Zeit auseinanderzusetzen – doch alles in Maßen.
  • Ja, es ist wichtig, ein Ziel zu haben – dann kann ich mich immer wieder darauf justieren.
  • Ja, es ist wichtig, sich auf Facebook, Pinterest & Instagram zu zeigen – doch nicht 24/7, die Welt geht nicht unter, wenn ich für 14 Tage abtauche und dort gar nichts mache.
  • Ja, es macht Spaß, sich mit neuen Medien, Programmen und Tools zu beschäftigen. Doch wer dazu neigt (so wie ich) sich darin zu verlieren, ist gut damit beraten sich selbst an die Leine zu legen.

Meine Überzeugung – das Gesetz der Anziehung

Übrigens bin ich von den Gesetzen der Anziehung überzeugt, hatte das nur zwischenzeitlich vollkommen vergessen. Meine Inhalte werden von den Menschen gefunden, die sie brauchen können! Egal, wie viel Posts ich über Social Media unters Volk streue. Und meine Zielgruppe ist vielleicht schwieriger zu finden, um eine riesige Reichweite in drei Wochen aufzubauen. Doch wozu eine riesige Reichweite? – die richtigen Personen / Kunden sind mir wichtig und entscheidend.

Meine Zukunft

Ich freue mich total auf 2019 – mein Ziel? Schreiben, schreiben, schreiben. Ich habe inzwischen den (zeitintensiv erworbenen) Vorteil, dass ich mich mit allen Tools, Programmen und sonst was gut auskenne, sodass ich recht schnell meine Mediaplanung fertig habe. Und meine volle Konzentration aufs Schreiben legen kann – ich freue, freue, freue mich darauf!

Wir lesen uns!
Vielen Dank an
Anna Koschinski für diesen wertvollen Gedankenschubser! 

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